Über die Vertretung der Eltern in der KITA

 

Die Mitwirkung der Eltern durch die Elternvertretung ist gesetzlich in §3 des Kindertagesstättengesetz geregelt (Das Kindertagesstättengesetz für Rheinland-Pfalz 1991,S.14). Das pädagogische Fachpersonal unterstützt die Elternvertretung und beteiligt sie an wesentlichen Entscheidungen. Nach dem Kindertagesstättengesetz für Rheinland-Pfalz ist in jeder Kindertageseinrichtung eine Elternvertretung zu wählen. "Die Eltern und sonstige Erziehungsberechtigten der die Kindertagesstätte besuchenden Kinder wirken durch die Elternversammlung und den Elternausschuss an der Erziehungs-und Bildungsarbeit der Kindertagestätte mit." Die Elternversammlung setzt sich aus allen Erziehungsberechtigten der Kinder, die die Tageseinrichtung besuchen, zusammen. Wahlberechtigt und wählbar sind alle Erziehungsberechtigten. Der Elternausschuss wird durch die Elternversammlung für jeweils ein Jahr gewählt. Die Wahl der Elternvertreter findet jedes Jahr im September/Oktober statt. Eltern können sich bei Interesse an der Kandidatur, ca. 6 Wochen vor der Wahl, mit einem Steckbrief öffentlich vorstellen. Gewählt wird in geheimer Wahl, an einem vorher festgelegten Termin, während der Öffnungszeit der KITA. 

Die Aufgaben des Elternausschusses sind:

  • den Kontakt zwischen Einrichtung und Eltern zu fördern
  • Zusammenarbeit der Erziehungsberichtigten untereinander stärken
  • Wünsche, Anregungen und Vorschläge der Eltern entgegenzunehmen und weiterzugeben
  • er hat beratende Funktion und ist bei allen wesentlichen Entscheidungen zu hören
  • das Verständnis der Öffentlichkeit für die Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kindergarten zu wecken.

Es gibt immer Situationen, in denen wir auf die Mithilfe der Eltern angewiesen sind. Gerne nehmen wir neue Gedanken, Vorschläge und Gestaltungsmöglichkeiten entgegen. Nicht nur die Kinder sollen sich bei uns wohl fühlen, auch die Erziehungsberechtigten.