Wir sind Ausbildungsstätte

 

Als Ausbildungsstätte bieten wir  ...

  • Aufnahme in ein freundliches und aufgeschlossenes Team
  • Dein theoretisches Wissen in praktisches Handeln umzusetzen
  • Deine Ideen nach Absprache auszuprobieren
  • ein großzügiges Raumangebot für verschiedene Projekte zu nutzen
  • regelmäßige Anleitergespräche

                                                                          Wir erwarten ...

  • Interesse und Engagement am Berufsbild des/r Erziehers/In
  • jedes Kind als individuelle Persönlichkeit anzunehmen
  • Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und freundliches Auftreten
  • Bereitschaft zu Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Auseinandersetzung mit Fachliteratur

 

Damit die Zusammenarbeit reibungslos verläuft und gegenseitiges Vertrauen wachsen kann, sind Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Pünktlichkeit unabdingbar.

Der Beruf der Erzieher/-innen ist sehr anspruchsvoll. Kindertagesstätten sind Bildungseinrichtungen.

Nutze alle Chancen, die wir Dir in deiner Praktikumszeit bieten, um Dich zu orientieren und zu qualifizieren. Natürlich haben wir sehr hohe Erwartungen an Dich, stehen Dir aber auch kontinuierlich zur Seite. Sei also neugierig, offen, flexibel, kreativ, einsatzfreudig und beachte unser Ausbildungskonzept, dann bist Du auf dem richtigen Weg.

 

Schweigepflicht:

Wie auch alle anderen KollegInnen im Haus unterliegst Du der Schweigepflicht. D.h., alles, was Du über die Kinder erfährst (Daten, Entwicklungsstand, Probleme in den Familien, Krankheiten, etc.), kannst Du zwar im Team besprechen, aber Du darfst das unter keinen Umständen nach außen tragen. Auch im Beisein anderer Eltern in der Kita ist gerade bei den „Tür-und Angelgesprächen“ darauf zu achten, dass diese Regel eingehalten wird. Sollten Dich Eltern um Informationen bitten, die nichts mit dem allgemeinen Tagesablauf zu tun haben, also Informationen zur Entwicklung, Verhalten oder ähnliches, kannst Du freundlich sagen, dass Du darüber keine Auskunft geben darfst und möchtest. Informationen über andere KollegInnen oder deren Arbeitsweise werden niemals erteilt.

Umgang mit den Kindern:

Du lernst die Kinder durch Dein Tun und Deine Beobachtungen kennen. Bitte ziehe keine voreiligen Schlüsse auf den Entwicklungsstand oder Auffälligkeiten der Kinder. Sieh sie als individuelle Persönlichkeiten und versuche, deren Bedürfnisse zu erkennen. Achte jedes Kind und sei nicht distanzlos. Bitte binde einzelne Kinder emotional nicht zu stark an Dich. Sei sensibel und denke daran, dass Du eine Vorbildfunktion für die Kinder hast. Störe die Kinder nicht im intensiven Spiel, nimm hier eher eine beobachtende Rolle ein. Biete aber auch Spielideen an, sei Spielbegleiter.

Zusammenarbeit mit den Eltern:

In unserem Hause hat die Zusammenarbeit mit den Eltern einen hohen Stellenwert. Eine freundliche Begrüßung und Verabschiedung sind selbstverständlich. Zu Beginn Deines Praktikums bitten wir Dich, Dich erst einmal etwas zurück zu halten. Nach einer gewissen Zeit kannst Du allgemeine Auskünfte, die sich auf den Tagesablauf oder die Befindlichkeit des Kindes beziehen in Absprache mit den Erzieherinnen gerne erteilen. Gib niemals Informationen über den Entwicklungsstand oder Ähnliche Dinge heraus. Bewahre eine angemessene freundliche Distanz zu allen Eltern gleichermaßen. Nach Deinem individuellen Ausbildungsplan wirst Du im letzten Drittel Deines Praktikums bei Elterngesprächen mit einbezogen, bzw. wirst Du diese selbständig vorbereiten und durchführen.

Deine Aufgabenbereiche und Verantwortungen:

In unserem Ausbildungskonzept wirst Du einen individuellen Ausbildungsplan finden. Wir nehmen ihn als Orientierungshilfe und verknüpfen ihn mit dem aktuellen Rahmenplan des Ministeriums für Bildung und Soziales. Parallel dazu hast Du unterschiedliche Verantwortungen:

Anleitungsgepräche:

In regelmäßigen Abständen findet ein Gespräch mit Dir und Deiner Anleitung statt. Dies geschieht in einer ruhigen Umgebung ohne Störungen von außen. Wir reflektieren die vergangenen Tage und setzen uns mit verschiedenen Themen und Vorschlägen auseinander. Wir versuchen Deine Wünsche zu berücksichtigen und treffen gemeinsame Zielvereinbarungen.

Feedback:

In allen Anleitergesprächen geht es auch immer darum, wie wir Deine Arbeit sehen und einschätzen. Dies wird ehrlich und inhaltlich begründet geschehen. Es ist Deine Entscheidung, was Du davon annehmen möchtest und ob Du dich mit unseren Rückmeldungen identifizieren und auseinandersetzen kannst. Sieh es als Chance an, wenn Deine Arbeit, Dein Tun und Deine Einstellung aus einem anderen Blickwinkel gesehen und diskutiert werden.

 

Impfschutz für Berufspraktikanten

 

In unserer Einrichtung treten immer wieder Krankheiten auf, die einen Impfschutz erforderlich machen.

Deshalb ist es uns wichtig, Dich darüber zu informieren.

Bitte frage bei Deinem Hausarzt nach, ob bei Dir ein Impfstatus für folgende Krankheiten besteht:

  • Mumps
  • Masern
  • Röteln
  • Keuchhusten
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B

Sollte ein Impfstatus für die oben genannten Krankheiten nicht bestehen, dann bitten wir Dich hiermit, diese Impfung nachzuholen.

Die Kosten hierfür übernimmt die gesetzliche Krankenkasse.

Anleiten im Berufspraktikum

Das Berufspraktikum ist eine eigenständige Ausbildungsphase, welche sich an die theoretische Ausbildung anschließt und diese ergänzt. Für uns ist das Berufspraktikum eine Phase der Teilhabe und des Einflusses auf die Ausbildungsqualität und bietet die Möglichkeit Erfahrungen durch Anleitung wachsen zu lassen.
Wir sehen das Praktikum als Zeitspanne, in der vieles ausprobiert werden soll. In dieser Zeit legen wir viel Wert auf Ehrlichkeit, Kommunikationsfähigkeit und bieten einen Transfer vielfältiger Informationen.

Aus diesem Grund arbeiten wir im Team mit der Berufspraktikantin / dem Berufspraktikanten nach einem individuellen Ausbildungsplan.

 

Phase I „Orientierung“ (ca. 4-6 Wochen):

  • Kennenlernen der Kinder mit Namen
  • Mit Kindern in Beziehung treten und Vertrauen schaffen ( Tischspiele, evtl. Schneidübungen, Führung des Gruppentagebuches)
  • Kennenlernen der Räumlichkeiten (Rundgang mit einigen Kindern)
  • Wahrnehmen der Beziehungen von einzelnen Gruppenmitgliedern untereinander
  • Information über Konzeption, Regeln, Besonderheiten der Kinder
  • Kennenlernen der Eltern, des Elternausschusses
  • Information über Elternarbeit, sowie des Fördervereins und der Ortsgemeinde

Phase II „Erprobung“ (15-20 Wochen):

  • Entwicklungsstand des Kindes, seine Bildung und Erziehung, sowie die entsprechende individuelle Förderung wahrnehmen
  • Kennenlernen von Methoden zur Anregung von Bildungs- und Entwicklungsprozessen
  • Sprachförderung ( beobachtende Rollenspiele, Sprechen in ganzen Sätzen)
  • Medienpädagogik (Bilderbücher, PC)
  • Gesundheitsförderung (Vorbild beim Frühstück und Mittagessen, eigenes Umziehen zur Bewegungsstunde)
  • Kleine Aktivitäten (Kleingruppe oder Stuhlkreis) auf das laufende Thema bezogen oder zur aktuellen Jahreszeit
  • Erlernen von Strategien zum professionellen Umgang mit Eltern
  • Rolle im Team (Verantwortung im Teamgespräch, feste Aufgaben im Team)
  • Strukturen, Kompetenzen, Dienstwege (im Anleitergespräch transparent machen)

Phase III „Verselbständigung“:

  • Vertiefung der Erprobungsphase
  • Projekte und Aktivitäten werden eigenverantwortlich geplant und durchgeführt
  • Verwaltungstechniken (Anwesenheit bei Anmeldungsgesprächen)
  • Persönlichkeitsstärkung (Dokumentation der durchgeführten Projekte, Reflektion mit Anleiterin)
  • Umgang mit Eltern (Anwesenheit bei Elterngesprächen)
  • Beiträge bei Elternabenden
  • Teilnahme an AGs

Phase IV „Reflektion – Ablösung und Abschied“:

  • Abschiedsritual vorbereiten (wie möchte sich der oder die Praktikant/In verabschieden)
  • Abschließendes Reflektionsgespräch  (wo liegen die Stärken und wo wäre noch Entwicklungsbedarf)
  • Zeugnis und Beurteilung (gemeinsames Besprechen)
  • Reflektion des Praktikumsverlaufs im Team (Blick auf die Ausbildung von künftigen PraktikantenInnen und die Weiterentwicklung der Ausbildungsqualität der Einrichtung)