Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern

 

Formen der Zusammenarbeit

 

1. Informationen

Um Informationen der Einrichtung für alle Beteiligten transparent zu machen, werden vielfältige, informative Angebote genutzt:

 

  • Aktuelle Informationen aus der KITA werden an alle Eltern per E-Mail versandt
  • Informationen aus den Projektgruppen werden an der Projektwand im Eingangsbereich mit Bildern und Text dokumentiert
  • Aktivitäten der großen Gruppen, die in der Woche stattfinden, werden an der Wochentafel direkt gegenüber der inneren Eingangstür aufgeschrieben
  • Informationen für die Schulanfänger "Schwalbenkinder" hängen an der Schwalbeninfo (Magnetwand in Hausform), auf der rechten Seite neben der inneren Eingangstür
  • Anfang und Mitte des Jahres erhalten alle Eltern einen Halbjahres-Terminkalender per E-Mail
  • Informationen von Eltern und anderen Institutionen für Eltern können an der roten Litfaßsäule im vorderen Eingangsbereich aufgehängt werden
  • Wichtige, zeitnahe Informationen hängen an der Eingangstür
  • Eltern können ihre täglichen Informationen an die Erzieherinnen morgens beim Bringen des Kindes auf ein Infoblatt schreiben. Dies hängt direkt an der Gruppentür.
  • Eltern dokumentieren die Anwesenheit ihres Kindes in der KITA mit einem Kreuz auf der Anwesenheitsliste der Gruppe. Diese hängt meistens an der Gruppentür oder der gruppeninternen Infowand.
  • Die Gruppen informieren ihre Eltern auf der gruppeninternen Infowand, die sich in der Nähe des Gruppenraumes befindet.

2. Aufnahmegespräch 

Dem Aufnahmegespräch bei der Anmeldung des Kindes kommt ein besonderer Stellenwert zu.

Die Eltern erhalten dabei Informationen über die Arbeit in der Kindertagesstätte und den Alltag in der Einrichtung, genauso wie über die Ziele und Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit. Die Eltern erhalten alle notwendigen Aufnahmeformulare und entsprechende Erklärungen dazu. Danach vereinbaren die Eltern mit den GruppenerzieherInnen einen gesonderten Gesprächstermin. Zu diesem Gesprächstermin findet ein Austausch über die bisherige Entwicklung des Kindes, über Vorlieben, Abneigungen, Verhaltensweisen und Besonderheiten statt. Damit sich das Kind gut einleben kann, wird die Eingewöhnungszeit miteinander abgesprochen.

 

3. Eingewöhnungszeit

Es ist uns besonders wichtig, dass die Eingewöhnunsgzeit gemeinsam mit den Eltern gestaltet wird. Diese Gestaltung der Eingewöhnungszeit nach unserem Eingewöhnungskonzept wird mit den Eltern in dem vorhergehenden Gespräch beprochen. Das Eingewöhnunsgkonzept ist angelehnt an das Berliner Eingewöhnungsmodell. Es sieht eine schrittweise und individuell abgestimmte Verlängerung des Aufenthaltes des Kindes zusammen mit einem Elternteil in unserer Einrichtung vor. Während dieser Zeit können die Eltern unsere Einrichtung, sowie das Fachpersonal kennenlernen.

 

4. Tür- und Angelgespräche

Im täglichen Umgang miteinander sind sogenannte Tür- und Angelgespräche wichtig. Die Eltern können beim Bringen oder Abholen des Kindes spontan Informationen mit dem Fachpersonal austauschen. Gleichzeitig können diese kurzen Gespäche zur Kontaktpflege dienen. Sie ermöglichen auch das rechtzeitige Erkennen von Problemen, Situationen und Konflikten. Bei einem intensiveren Gesprächsbedarf wird ein gesonderter Gesprächstermin vereinbart.

 

5. Entwicklungsgespräche

Einmal im Jahr, meistens um den Geburtstag des Kindes und bei Bedarf werden Entwicklungsgespräche geführt. Diese direkten Elterngespräche stellen eine wichtige Grundlage für die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft dar. Hierbei findet ein Austausch über den Entwicklungsstand des Kindes statt. Gegenseitige Beobachtungen im Familien- und Gruppenalltag werden besprochen. Bei Bedarf bietet das Fachpersonal Hilfestellung und Unterstützung in Erziehungsfragen an. In besonderen Fällen können auch Adressen von Beratungs- und diagnostischen Institutionen weitergegeben werden. Die Inhalte der Entwicklungsgespräche werden dokumentiert.

 

6. Hospitation der Eltern in der KITA

Hospitationen bieten eine Möglichkeit, den Eltern Einblicke in den Einrichtungsalltag zu gewähren. Nach Absprache mit dem pädagogischen Fachpersonal können Eltern als Beobachter oder Mitwirkende die Arbeit in der KITA erleben. Für die Hospitation werden Ansprechpartner aus dem Gruppenteam bestimmt, welche sich für die Fragen und Antworten verantwortlich zeigen und auch Zeit zum gemeinsamen Austausch einplanen.

 

7. Elternabend  

Nach Bedarf bieten wir Informationsabende zu bestimmten Themen an. Dies hängt zum einen von den Wünschen der Eltern und zum anderen von der Anzahl der zu erwartenden Eltern ab.

Einmal im Jahr laden die Gruppen zu einem Gruppenelternabend ein, damit sich die Eltern auch untereinander kennenlernen können. Für die Schulanfänger wird im September oder Oktober ein gesonderter Elternabend angeboten.

 

8. Elternvertretung

Eltern und sonstige Erziehunsgberechtigte können durch die Elternvertretung an der Erziehungs- und Bildungsarbeit in der Kindertagesstätte mitwirken. Im September bzw. im Oktober findet die Wahl zur Elternvertretung statt. Hierfür werden bereits 6 Wochen vorher Kandidaten, die sich zur Wahl stellen und Wahlhelfer gesucht.

Die Elternvertreter arbeiten gemeinsam mit der KITA-Leitung und dem Fachpersonal zum Wohle der Kinder, Eltern und der Fachkräfte zusammen. Sie dienen unter anderem auch als Vermittler bei Konflikten zwischen Eltern und dem Fachpersonal.